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 Verkehrskonzept   

  Verkehrskonzept pro Mensch statt Verkehrschaos

   Durch den Ausbau des Flughafens kommt es zu einem signifikanten Eingriff in das Straßennetz und den Verkehrsfluss.
   Mit Kappung der Grasseler Straße steht eine wichtige Verkehrsanbindung an die innerstädtischen Bereiche ab 15. November 2010
   nicht mehr zur Verfügung. Nach derzeitigem Planungs- und Erkenntnistand wird dies auf Jahre der Fall sein. Der Verkehr wird sich dann
   durch unsere Ortschaften und Wohngebiete quälen und uns alle in Bevenrode, Waggum und Bienrode belasten.

   Wir fordern daher ein neues Verkehrskonzept, das eine zeitgleiche bzw. möglichst zeitnahe Schaffung von alter­nativen
   Verkehrsanbindungen und -regelungen sicher stellt (Stichwort Ostumgehung zusammen mit Bienroder Spange,
   Verkehrsberuhigungsmaßnahmen, etc.). Prämisse bei der Erstellung des Verkehrskonzepts ist für uns die Stärkung des öffentlichen
   Nahverkehrs - dies allein schon für den Schulweg unserer Kinder - sowie die Entlastung der Wohngebiete von Individualverkehr.

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   Kurz notiert (28.12.11)
   Aus für die Ostumfahrung um den Flughafen

   Der Bezirksrat 112 erfährt leider erst aus der Zeitung – noch dazu zwischen den Feiertagen- vom Aus für die Flughafen-Ostumfahrung.
   Trotz unserer Anfragen an die Stadt, erneut im November gestellt, erfährt der Bezirksrat erst aus der Zeitung vom Aus für die
   Ostumfahrung. Da diese Nachricht auch noch in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr veröffentlicht wurde, vermutet der SPD-
   Ortsverein dahinter politische Absicht! Viele sind im Kurzurlaub oder mit anderen Dingen beschäftigt, sodass diese schlechte Nachricht
   weniger auffällt.
   Sieht so eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aus?
   Die SPD-Fraktion des Bezirksrates protestiert gegen eine derartige Vorgehensweise. Wir fordern auch auch weiterhin eine vernünftige
   Verkehrsregelung für die Orte Bienrode, Waggum, Bevenrode und Querum. Bis jetzt haben Stadt und Flughafengesellschaft kein
   akzeptables Konzept zur Lösung der Verkehrsproblematik vorgestellt. Einzige Hoffnung der Verantwortlichen scheint es zu sein, das sich
   die Verkehrsteilnehmer schon einen Weg suchen und die betroffenen Bewohner sich zwangsläufig an die Situation gewöhnen werden.
   Im Interesse der betroffenen Menschen lehnen wir eine „Nulllösung“ entschieden ab! Insbesondere der Durchgangsverkehr in
   Waggum muss reduziert werden, um die Belastungen zu minimieren und die Lebensqualität wieder zu verbessern!

   Sonja Brandes, stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende im Bezirksrat 112
   Gerhard Stülten, Vorsitzender im SPD-Ortsverein Bienrode-Waggum-Bevenrode und
   Bezirksbürgermeister im Stadtbezirk 112

   Kurz notiert (06.11.11)
   Antwort der Landesregierung auf Kleine Anfrage zur Flughafenumfahrung

   "Was lange währt, wird nicht immer gut", so der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus-Peter Bachmann.
   "
Für diese dürftige Antwort hat die Landesregierung immerhin drei Monate benötigt!! Die Frage habe ich am 18. Juli 2011 eingereicht
   und gestern (18. Oktober) ging mir eine pdf-Datei als Antwort zu.  Minister Bode (FDP) hat es immerhin geschafft, sich erst lange nach
   der Kommunalwahl äußern zu müssen. Das hatte ich ja bereits vor längerer Zeit befürchtet und gerügt!"

   Auf alle Fälle wird durch die Antwort dokumentiert, dass die Flughafengesellschaft - und somit die Stadt Braunschweig - wohl seit
   Januar keinen Anstrengungen mehr unternimmt, dass Fehlerbehebungsverfahren voranzutreiben. Entweder wollen die die
   Ostumfahrung gar nicht haben oder sind der Meinung, dass diese aufgrund der möglichen Verkehrsalternativen genehmingstechnisch
   nicht durchsetzbar ist.

   Hier muss jetzt endlich einen klare Aussage kommen! Dafür werden wir uns vom Ortsverein einsetzen. Das Thema wird im neuen Rat 
   der Stadt und im Statdtbezirksrat sicherlich mit anderer Priorität behandelt werden als bisher.

   Hier das Antwortschreiben:  

   Kurz notiert (20.07.11)
   Anfrage an die Landesregierung zum Thema Ostumfahrung
  durch den SPD Landtagsabgeordneten Klaus-Peter Bachmann.

   Da es noch immer keine Aussage zur Realisierbarkeit der Ostumfahrung gibt, hat sich der SPD-Ortsverein Bienrode-Waggum-Bevenrode
   an den SPD Landtagsabgeordneten Klaus-Peter Bachmann gewandt und um Unterstützung gebeten.

   Klaus-Peter Bachmann hat daraufhin am Montag, 18. Juli, eine kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung durch die Landesregierung
   gemäß §46 der Geschäftsordnung des Niedersächsischen Landtages gestellt:

   Welche konkrete Planung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr gibt es für die zukünftige
   „Umfahrung“ des Forschungsflughafens in Braunschweig?

   Kompletter Text der Anfrage: 

   Artikel in der nb: "Uns  fehlt eine Perspektive" zur Verkehrssituation in Waggum ... [mehr]

   Wir sind gespannt, welche Antwort wann zu der Anfrage vorliegen wird, und werden an dieser Stelle dazu berichten.

   Kurz notiert (05.08.11)
   Landesregierung "drückt sich" vor einer Antwort vor dem Kommunalwahltermin!!

   Pressemitteilung des SPD Landtagsabgeordneten Klaus-Peter Bachmann vom 05. August

   Meine Kleine Anfrage zum Thema: "Welche konkrete Planung der Landesbehörde für Straßenbau- und Verkehr gibt es für die
   zukünftige ``Umfahrung`` des
Forschungsflughafens Braunschweig?"

   Heute hat der Braunschweiger Landtagsabgeordnete Klaus-Peter Bachmann (SPD) eine "Zwischennachricht" des niedersächsischen
   Wirtschafts- und
Verkehrsministeriums auf seine Kleine Anfrage erhalten: "Eine Beantwortung ist innerhalb der vorgegebenen Frist
   leider nicht möglich, da noch interner
Abstimmungsbedarf besteht. Die Landesregierung geht davon aus, die Anfrage bis Ende
   September 2011 beantworten zu können".
 
   Bachmann: Es ist absolut ungewöhnlich, dass unmittelbar nach dem Einreichen einer Kleinen Anfrage bereits eine Fristverlängerung
   beantragt wird.
Das ist ein eindeutigen Zeichen dafür, dass sich Herr Verkehrsminister Bode (FDP) vor einer Beantwortung meiner
   Anfrage drückt, "weil er die Katze nicht vor
der Kommunalwahl aus dem Sack lassen will!"
 
   Es stellt sich doch die Frage, was haben die Landesbehörden bisher gemacht? Die konkreten Vorschläge und das Gutachten der Stadt
   Braunschweig liegen
doch schon lange auf dem Tisch! Warum bemüht man sich nicht, eine Klärung innerhalb der immerhin noch
   verbleibenden fünf Wochen bis zur Kommunalwahl herbeizuführen? Diese Klärung wäre m.E. in jedem Fall möglich, sie ist aber
   offensichtlich
nicht gewollt. Bachmann: Hier wird nicht nur ein Abgeordneter in seinem Frage- und Auskunftsrecht behindert, nein, hier
   sollen auch die Wählerinnen
und Wähler bewusst hingehalten und "verkohlt" werden.
 
   gez. Klaus-Peter Bachmann MdL
 
   Anwortschreiben des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr:   

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   Juni 2011: Klarheit jetzt! - Kommt die Ostumfahrung oder sogar der Tunnel?
   Verkehrsberuhigung unserer Ortschaften ist dringend notwendig!

   Wir wollen es endlich wissen - wie und wann wird die unbedingt notwendige direkte Strassenverbindung nach Querum und
   Hondelage geschaffen?
   Unsere Ortsteile müssen von Durchgangsverkehr entlastet werden, unter anderem durch eine Südumfahrung von Waggum. 
   Mehr dazu hier   .

 

   Kurz notiert (12.04.11)
   Was kommt nach Sperrung der Grasseler Str. ? - Weiterhin keine verbindliche Aussage zum alternativen Verkehrskonzept
   Uns Bürgen in Bienrode, Waggum, Bevenrode und anderen betroffenen Orten wird (viel zu) viel Geduld abverlangt!
   Noch immer gibt es keine verbindliche Aussage zum alternativen Verkehrskonzept. Kommt die Ostumfahrung des Flughafens oder eine
   der anderen 
angedachtren Alternativen? Wird sich der Durchgangsverkehr durch Waggum bald wieder auf ein erträgliches Maß
   reduzieren? Nach viel zu früher und unberechtigter Sperrung der Grasseler Str. am 15. November letzten Jahres herrscht dazu 
   "Ruhe im Wald". 
   Da ist es nicht verwunderlich, dass die betroffenen Bürger - wie am letzten Sonntag, 10. April, geschehen - auf dem gesperrten Teil der
   Grasseler Str. gegen diese Verkehrs- und Kommunikations-"blockade" demonstrieren.

   Wir als SPD-Ortsverein werden uns zusammen mit der SPD-Ratsfraktion noch verstärkter dafür einsetzen, dass der Oberbürgermeister
   und die Stadverwaltung endlich ein klare und verbindliche Aussage zum alternativen Verkehrskonzept samt Zeitplan tätigen.   

     
   Demonstration gegen Sperrung der Grasseler Str. auf gesperrtem Teilstück am 10. April

 

   Kurz notiert (23.01.11)
  
Gifhorn: Nicht mehr Verkehr in Bechtsbüttel - Meldung dazu unter newsclick.de vom 20.01.11 [mehr
   Die Kappung der Landesstraße 293 (Grasseler Str.) für die verlängerte Startbahn des Flughafens Braunschweig-Waggum hat nach
   Aussagen des
Landkreis-Verkehrsamtes nicht mehr Verkehr für Bechtsbüttel im Kreis Gifhorn gebracht.

   Für Waggum ist jedoch eindeutig ein deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen!

 

   Seit 15. November ist die Grasseler Str. aufgrund des Flughafenausbaus dauerhaft gesperrt
 
       
   Hier die Mitteilung der Stadt Braunschweig zu den Umleitungsstrecken und Änderungen der Busverbindungen ... <mehr>
 
   "Waggumer befürchten ein Verkehrschaos" - Artikel dazu in der Braunschweiger Zeitung vom 11. November 2010 .
 
   Was wir als SPD-Ortsverein schon lange befürchtet haben, tritt jetzt definitiv ein. Ohne eine wirkliche alternative Verkehrsanbindung
   geschaffen zu haben, wird die Grasseler Str. gesperrt.  Der Durchgangsverkehr über die Rabenrodestr. wird in Waggum sprunghaft
   ansteigen und zumindest in den Hauptverkehrszeiten am Vormittag und Nachmittag zu temporären Verkehrsbehinderungen führen!
   Auch Bevenrode wird betroffen sein. Es ist zu hoffen, dass zumindest Bienrode durch die Nutzung der neuen Bienroder Spange
   entlastet wird. 

   Was der Flughafenausbau bisher bei vielen noch nicht ausgelöst hat, wird die neue belastende Verkehrssituation jedoch bewirken:
   Eine verstärkte Betroffenheit bei den Bürgern. Direkte Betroffenheit macht bekanntlich mobil.
   Daher dürfen sich Politik und Verwaltung schon mal auf einen verstärkten "Druck der Straße" in der nächsten Zeit einrichten.

   Wir stellen uns gerne diesem Druck und brauchen ihre / deine Unterstützung. Sprechen Sie / du uns an!